Archiv für März 2007

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Der ganz grosse Wurf

Samstag, 24.03.2007 17:49 von Lydia Esche - second life, Alphamännchen, alte intelligenz

Die Krux mit unbestreitbar begabten jungen Männern ist immer die Nummer mit dem Potenzial abrufen, gilt in jeder Branche und ist immer gleich enttäuschend, wenn man auf jemanden grosse Stücke hält. Blöd natürlich wenn man das ganze Eqipment und die Kohle im Rücken hat, um es so richtig krachen zu lassen, können nur die wenigsten widerstehen und dann nehmen sie immer ein und dasselbe U2-Liedchen auf, gruselig. Aber noch habe ich ihn nicht abgeschrieben den Daniel, vielleicht kommt er ja irgendwann, sein und mein grosser Tag.

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The next big thing

Donnerstag, 22.03.2007 20:50 von Nino Nexo - Musik

Immer wenn vom “nächsten großen Ding” die Rede ist, stellt man sich unwillkürlich die Frage, wen oder was man wohl als “last big thing” im Sinn haben sollte, um den Ausdruck als solchen richtig zu verstehn oder bei passender Gelegenheit vielleicht sogar selbst korrekt anwenden zu können. Fußballkenner etwa machen’s einem in dieser Hinsicht recht einfach, wenn sie den Bezugsrahmen gleich mitliefern, indem sie beispielsweise solche Sachen sagen wie: “Der Lionel Messi, das wird mal einer. Das is der neue Maradona.” Da weiß man sofort, was gemeint ist, auch wenn’s dann natürlich wieder ein Rumpelfüßler aus Blaubach-Dietelkopf ist, der beim wichtigsten Turnier mehr Tore schießt als alle Wunderkinder dieser Welt zusammen, und den man bis heute nicht als großes Ding bezeichnen darf, ohne sich damit lächerlich zu machen. Jetzt aber Popmusik. Da ist man sich angeblich einig: Mika is the next big thing. Und man denkt: “Mir doch egal, die Musik von dem Williams mocht ich auch schon nicht leiden.” Da hilft’s auch wenig, wenn die Experten gleich empört abwinken: “Neenee! So’n Ding wie der Williams doch nich! So’n Ding wie der MERCURY!” , denn von dem wiederum fand ich eigentlich nur “We will rock you” ganz ok. Aber man hört halt mal rein. Und schnell stellt man wieder einmal fest, dass im Musikjournalismus offenbar vergleichbare Stümper am Werk sind wie im DSF-Doppelpass: angeblich 5 Oktaven Stimmumfang, von dem ansatzweise Gebrauch gemacht wird und schon heißts “MERCURY!”. Der Typ sieht niedlich aus, aber man kann schon jetzt sein Hab und Gut verwetten, dass es niemals ein Tribute geben wird, wenn dem Kerl mal die T-Helferzellen ausgehn, und niemals wird ein Lied von ihm im Radio gespielt, weil der FCK gerade Meister geworden ist (wahre Begebenheit: Juni 1991, SWF3, direkt nach dem letzten Spieltag). Aber jetzt das Überraschende: Ich find den Titel großartig!!!


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Das Mutterschiff

Mittwoch, 21.03.2007 19:15 von Lydia Esche - Kultur, Geld, Alpha-Männchen

Ich erspare mir verschmockte Haarspaltereien über Beatles, Monkees und Jackson 5 und beende meine kleine Tour de Farce in Boston Mitte der 80er Jahre. Bobby Brown und seine Kumpels von new edition hatten ihren Produzenten sitzenlassen und der schwor Rache. Jordan, Jonathan, Danny, Donnie und Joe sollten es richten und das taten sie auch. Wir begegnen ihnen 1990, auf dem Höhepunkt des Ruhms: Tonight, ein ekklektizistisches Kleinod, mindestens.

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Am Katzentisch

Mittwoch, 21.03.2007 6:49 von Lydia Esche - Politik, Kultur, Poesie, second life, alte intelligenz

Im Schatten von take that hatte diese hochsympathische Formation schicke Hüte, abgefahrene Moves und grosse Ohrringe zu bieten. Zu bestaunen gibt es ein England noch Jahre entfernt von Cool Britannia, als der lustige John Major noch vor sich hin dilettierte und sich in Krisen auch schon mal im Schrank versteckt wurde. Wie gesagt, einfach zum Gernhaben:

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Als Schweden die Popwelt regierte…

Mittwoch, 21.03.2007 5:51 von Lydia Esche - Musik, Kultur, Geld, Alpha-Männchen, alte intelligenz

in Gestalt der beiden Produzenten und Songschreiber Karl Martin Sandberg und Dag Volle gabs noch richtige Hits.Popzeitaltermässig ja schon Äonen her, bis heute jedoch eine sichere Bank in jeder Karaokebar.

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