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Ist doch offensichtlich, »

Markteinführung: Kwon, BoA

Wirklich kaum noch vom Original zu unterscheiden, eher zu exakt. Imitation ist in kulturellen Dingen ein durchaus komplizierter Prozess. Die asiatischen Fans verweisen jetzt auf die sehr gute Aussprache des Englischen, auch sehr vorteilhaft natürlich, dass die Dame erst 23 ist und schon 8 Jahre als asiatischer Superstar hinter sich hat. Ich habe auch das Gefühl, dass noch ein weiteres Mal schönheitsoperiert wurde - sowieso eine nicht zu unterschätzende Problematik für den gesamten asiatischen Raum. Da werden tausendfach Beine zertrümmert und gestreckt von Xian bis Busan, die Augen sollen bitte schön runder werden und das Gesicht eckiger - die geologíschen Auswirkungen des Kolonialismus sind den Menschen ins Gehirn graviert und es wird aussen auch fröhlich weiter gemeisselt und geschliffen. Als was für ein Brandbeschleuniger die Globalisierung bei solchen Prozessen wirkt haben sie beim G20-Gipfel jedenfalls nicht besprochen…
Aber eigentlich wollte ich nur das Video verlinken, es handelt sich um die asiatische Version des Videos, wobei lustigerweise die Tanzschritte des koreanischen Choreographen als sehr viel besser angesehen werden, als die der US-Version, für welche ein Amerikaner zuständig war. Ohne hier allzu anatomisch zu argumentieren, zeigt sich hier doch das kurze Beine auch Vorteile mit sich bringen können. Ich hab jetzt Kopfschmerzen, vielleicht ist Mundartsingen in der jeweiligen Herkunftsregion doch evolutionär betrachtet gesünder, ich würde meinen Arsch drauf verwetten…


Schon einmal wurde auf die Dame hingewiesen, der nexoblog hat prophetische Gaben - unheimlich…

Beitrag vom Freitag, 10.04.2009 14:13, aus der Rubrik Wissen, alte intelligenz, Softpower. Schmetterlinge hierzu im Feed .

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2 Schmetterlinge zu “Markteinführung: Kwon, BoA”

  1. rob schreibt:
    12. April 2009 um 16:41

    ich habs fast 1 minute ausgehalten…und ich erinnere mich auch noch an dem Pop der zu dir sprach…war damals schon nicht gut

  2. Lydia Esche schreibt:
    12. April 2009 um 16:50

    ja nee schon klar, geht wirkich nur um das industrielle Moment an der Geschichte - von Gefallen kann da natürlich keine Rede sein- aber wie viel da doch gedacht wird beim Produzieren, das macht mir schon Freude…

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