Wo der Eurodance wohnt
Donnerstag, 03.06.2010 17:47 von Lydia Esche - alphaweibchen, Softpower, Autokratie- Fluch oder Segen?Der Dieter Bohlen Russlands heisst Maxim Fadeev und der versteht von seinem Geschäft ja wohl doch ein bisschen mehr.
Über die Jahre schon lecker Mädsche zusammengecastet.Mit Yulia Savicheva noch 2004 beim Eurovision Song Contest mit einem Albtraum von Song in englischer Sprache angetreten, hatte man schon im Jahr darauf einen Nummer Eins Hit mit schöner Melodie.Dass man der eigenen Sprache international noch nicht traut, ist zwar verständlich, aber hoffentlich ein Übergangsphänomen.
Ganz bei sich ist der Eurodance beim Castingstar Elena Terleeva und ihrem Hit aus dem Frühjahr 2007.
Über die viel belächelten Auftritte osteuropäischer Chartsstürmer beim Eurovision Song Contest, geht ein wenig unter, dass der Lerneffekt doch teilweise erheblich ist.Fadeevs Girlgroup Serebro etwa, 2007 beim Grand Prix noch einigermassen negativ aufgefallen, kommt zur Zeit mit einer neuen Single auf den Markt, bei der alles absolut auf der Höhe der Zeit ist.Zugegeben, ich bezweifle, dass man sich in Russland Gedanken macht über eine Zusammenstellung von Girlgroups nach verschiedenen Charaktereigenschaften.Drei lange Beinpaare und der Rest plus einmal Fummel für jede und dann raus auf die Bühne und sich einen Namen gemacht.Aber auch hier sind die Regler am Anschlag und kein Grund zur Klage vorhanden.
Da wollen wir doch mal sehen ob Stefan Raab Unsere Lena in den echten Pop überführt bekommt, dann reden wir nochmal über den achso peinlichen Ostblock…


