Sister Miriam - Archiv

Spülen für alle

Dienstag, 09.02.2010 23:14 von Lydia Esche - second life, Softpower, Sister Miriam

Was aussieht wie die Rache der Franzosen am Computerspiel, ist in Wirklichkeit eines der ersehntesten Kulturprodukte der Saison.
Irgendwie hatte man sich das anders vorgestellt mit den virtuellen Lebenswelten.Wird aber bestimmt super.


Gibt natürlich auch noch etwas verheissungsvolleres Marketing dafür:


Man will sich aber doch, trotz allem Genörgel an der amerikanischen Regentschaft, keine Welt unter der kulturellen Hegemonie von Franzosen vorstellen.
Ein Traum von unerträglicher Schönheit.

noch kein Schmetterling »



Das Super-Virus

Dienstag, 05.05.2009 23:17 von Lydia Esche - Wissen, Sister Miriam, Mit den Augen des H.

Der Spiegel warnt uns vor einer unheiligen Allianz von Schweinen und Hühnern. Die schwer übertragbare, aber dafür schwer und schnell verlaufende Hühnergrippe verbindet sich mit der leicht übertragbaren, aber dafür leicht verlaufenden Schweinegrippe.Macht unter dem Strich eine leicht übertragbare und tödlich verlaufende Hühnerschweinegrippe - also den Supergau.Finde ich schon auch bedrohlich, aber so eine fesche Pandemie hat ja auch ihr Gutes. Vor allem die Menschheitsdämmerer sind mal wieder zu Gange. Diesmal von einer ganz anderen Ecke- die türkischen und arabischen Kioskverkäufer 671639461_618fddf720.jpg
wollen schon seit Tagen über gar nichts anderes mehr sprechen, als darüber wie schrecklich alles werden wird, weil dieses unheilige Schwein sowieso an allem schuld ist und sich clevere Potentaten wie der ägyptische die Gunst Ihres Volkes mit einer feschen landesweiten Schweinevernichtung sichern und damit auch wieder gegen die Türken und Iraner punkten, die in letzter Zeit viel für die geschundene muslimische Seele getan hatten. Nun haben die Islamkritiker ja sowieso schon seit längerem das Totschlagsargument vom Fatalismus wider unsere muslimischen Brüder und Schwestern ausgeheckt(also mehr gegen die Brüder,mit den Schwestern beschäftigt sich mehr meine Freundin Ayaan und vollkommen zurecht), aber man kann es doch auch einfach mal eine Nummer kleiner probieren, da ist man schon wesentlich näher dran am Kern der Geschichte.
Am Wochenende stand ja Besiktas gegen Fenerbahce an, Besiktas mit dem zum Volkshelden aufgestiegenen Fabian Ernst(der jetzt eine ganz neue Sportart praktiziert, vor allem immer noch super: Anweisungen zum Verschieben geben und selbst ständig zu spät kommen, weil man Anweisungen zum Verschieben gibt- ein Teufelkreis…jetzt noch erweitert um Ballacksches ständiges Überallsein - also meistens im Weg, aber gut…), Fenerbahce immer noch mit Aragones und auch sonst mit jeder Menge ordentlicher Fussballer, aber eben diese Saison ohne eine Chance aufs internationale Geschäft. Besiktas rätselhafterweise Zweiter und mit der Chance auf die Tabellenführung.Und hier kommt es dann auch schon zur eigentlichen unheiligen Allianz zwischen obrigkeitsstaatlichem Misstrauen, gepaart mit erlebter Benachteiligung, die sich über die Jahre in veritable Paranoia verwandelt hat und orientalischer Schlitzohrigkeit, gepaart mit Geschäftssinn, die man einfach gernhaben muss. Heraus kommt natürlich eine Geschichte, die so ziemlich alle Türken Berlins exklusiv hatten.Der Präsident des türkischen Fussballbundes sei 2 Tage vor besagtem Spiel beim gemeinsamen Essen gesichtet worden mit den Präsidenten von Besiktas und Fenerbahce. Bei deren Unterhaltung ging es selbstverständlich um die Absprache, wie beide Klubs nächstes Jahr international spielen könnten. Fenerbahce lässt Besiktas am Wochenende gewinnen, dafür schenkt Besikas das bald anstehende Pokalendspiel her, so haben alle was davon. Als nun die Herren Semih Sentürk und Daniel Guiza in kürzester Zeit das Spiel zu Gunsten Fenerbahces entschieden


,war die Entrüstung gross, weil man ja wohl eindeutig verkauft worden sei. Von wem nun ganz genau spielt dabei ja keine Rolle mehr, Hauptsache verkauft worden.Lustig in der Türkei dann immer, dass man sich noch nicht mal mehr zum Freuen unter dem Dach der Ersatzbank hervortrauen darf ohne mit allerhand Wurfgeschossen traktiert zu werden.
Was ich mir jetzt in Bezug auf Pandemien wünschen würde, wäre eine Kuhgrippe, bei der massenweise Hindus mit den Kühen gemeinsam ins Moksha gehen möchten.Kleine Jungen in Himalayadörfern, die Ihre Kühe über die Hänge treiben, um sie vor der Notschlachtung zu bewahren und die dabei erfrieren und Ihre Viecher hoch ansteckend und dumpf vor sich hinkauend zurücklassen, damit Ihre Viren frisch bleiben für die nächste Mutation. untitled.bmp
Dabei fällt mir ein Osama bin Laden wär doch ein guter Patient X für ne Kuhgrippe - Immunsystem is ja geschwächt und mit Tieren zusammenleben muss ja so ein ordentlicher Gotteskrieger in Waziristan allein aus organisatorischen Gründen, ausserdem wärs dann auch verschwörungstechnisch der Supergau. Gehört ja nun schon seit langem zum Allgemeingut von westlichen Querdenkern, dass der natürlich nicht mehr lebt, sondern nur zu Propagandazwecken vom US-Militär unter Verschluss gehalten wird. Wenn dessen Gewebeproben dann nach Genf müssen zur WHO dann gibts ein globales Roswell - ich schwör Alter…
osama.bmp

ein Schmetterling »



Also blöd sind sie ja nicht

Donnerstag, 03.07.2008 16:05 von Lydia Esche - Sister Miriam

die Damen und Herren vom CERN.Da haben sie mit Ironie versucht, dem ohnehin kaum zu vermeidenden SciFi-Apokalypse-Groupietum zu entgehen.Dennoch stellt sich die Frage, ob das nicht auch etwas intelligenter gegangen wäre als mit derartiger PR-Arbeit.
Der Spiegel hat sich jedenfalls diese Woche durch den Schweizer Jura gekalauert und die PM hat natürlich gleich einen Weisen vom Berg getrieben, um der Sache auf den Grund zu gehen:
Aber Angst macht er mir dann irgendwie doch der Kerl.Hollywood deformiert halt doch gehörig das Gehirn.

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